Rezension zum Buch „Ich wünschte, ich könnte dich hassen“

Quelle: stocksnap.io

Heute will ich euch ein Buch vorstellen, das von einer jungen Frau handelt, die entführt wird und dabei Dinge erlebt, die ihr Leben für immer verändern wird.

Kurzer Steckbrief zum Buch

Titel: Ich wünschte, ich könnte dich hassen (Original: Stolen)
Autorin: Lucy Christopher
Alter: ab 14 Jahren
Verlag: Chicken House

Ausschnitt des Romans

„Du hast mich zuerst gesehen. Auf dem Flughafen, an jenem Tag im August. Dein intensiver Blick, noch nie hat mich jemand so angeschaut. Ich hab dir vertraut. Dann hast du mich entführt. Raus aus meinem Leben, weg von allem, was ich kannte. Hinein ins Nirgendwo, in Sand und Hitze und Dreck und Gefahr. Du hast geglaubt, dass ich mich in dich verliebe. Und dort im Nirgendwo, in Sand und Hitze und Dreck und Gefahr, hab ich mich in dich verliebt. Doch ich wünschte, ich könnte dich hassen.“ 

Inhalt

Der Roman erzählt auf eine fesselnde und dramatische Art die Geschichte einer Entführung aus Liebe. Die junge Gemma ist mit ihrer Familie auf dem Weg nach Vietnam, als sie am Flughafen auf den äusserst charmanten Tyler trifft. Die beiden unterhalten sich und flirten ein wenig. Doch dann betäubt er sie und verschleppt sie in die Wüste Australiens. Gemmas erster Fluchtversuch zeigt ihr, wie sinnlos der Gedanke ans Entkommen ist, denn sie ist mitten im Nirgendwo gelandet. Rings um die Holzhütte, in der Tyler sie beide versteckt, befindet sich nichts als Sand und vertrocknete Pflanzen. Gemma lebt dort ständig mit Angst, er würde ihr etwas antun wollen, aber Tyler versichert ihr immer wieder, dass er dies nicht vorhat. Gemma bleibt nichts anderes übrig, als sich dem Entführer zu fügen. Sie lernt den Menschen hinter seiner Fassade kennen und entwickelt Gefühle, die sie nicht so richtig versteht…

Meine Meinung

Die Figuren, wobei wirklich nur die zwei Hauptfiguren eine tragende Rolle haben, sind gut gestaltet. Gemma verhält sich so, wie ich es in so einem Fall erwarten würde, war deswegen aber auch nicht vorhersehbar. Ty ist dagegen charakterlich schwerer zu erfassen. Das liegt auch daran, dass Gemma die Geschichte erzählt, die ihn zunächst ja überhaupt nicht einschätzen kann. An manchen Stellen hat er mich total abgeschreckt, an anderen Stellen war wirklich sympathisch. Diese widerstreitenden Gefühle, die ja auch das Mädchen hat, werden von der Autorin schön dargestellt.
Die Sprache des Textes ist leicht verständlich und einfach gehalten. Das passt aber auch sehr gut zu dem Buch, weil eine Sechzehnjährige ja auch die Geschichte erzählt.

Alles in allem ist „Ich wünschte, ich könnte dich hassen“ ein interessantes und ansprechendes Jugendbuch.

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1 Kommentar
  1. Trapertrup 3 Monaten ago

    Spannendes Buch!

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