Mama das will ich aber nicht.
Wie du dein eigenes ICH entwickeln kannst.

Quelle: Pixabay

Ich habe schon mal darüber geschrieben, dass wir sehr von unseren Eltern abhängig sind. Wie sehr wissen wir selber oft nicht.

Doch heute möchte ich ein Thema ansprechen, das uns sehr nahe gehen kann und wir darüber unbedingt sprechen müssen. Es geht um die Unabhängigkeit die wir wirklich haben. Da rede ich nicht von Ausgang, Geld oder sonstige materielle Dinge. Sondern um die Unabhängigkeit des Gefühls, der Energie, die wir von unsern Eltern bekommen und wie fest uns dass unabhängig machen kann. Oder eben nicht.

Eltern haben meistens eine sehr genaue Idee, wie sie ihr Kind haben möchten. Nur entsprechen wir nicht immer ganz diesen perfekten Vorstellungen und unsere Eltern sind enttäuscht. Aber warum?

Ich habe mal so ein Interview gesehen und da sprach das Mädchen und sagte ich glaube, dass meine Familie mich nicht liebt. Also sie haben es natürlich noch nie gesagt, aber diese Energie die sie ausstrahlen macht, dass das Mädchen denkt, das ihre Eltern sie nicht mögen und deshalb wird sie eben immer unsicherer und weiss nicht, was sie noch alles tun kann.

Traurig nicht? Das wir, Jugendlichen, oft denken, dass wir den Vorstellungen unserer Eltern uns anpassen müssen. Als wären wir die genau gleichen Menschen mit dem genau gleichen Verstand.

Als müssten wir die genau gleichen Vorstellungen und Träume haben wie sie. Ist das überhaupt möglich, das genau gleiche zu wünschen wie eine andere Person?

Jetzt war dieses Mädchen davon überzeugt das ihre Eltern sie nicht mögen oder einfach irgendetwas nicht hundert prozentig stimmt. Irgend so ein Gefühl hat sich in die normalen Gefühle hineingemischt. Es gibt plötzlich diese Tabuthemen und komische Blicke von den Eltern, dass das Mädchen bewusst ignorieren versucht hat. Natürlich aber wird das immer komischer und komischer und sie ist fraglos.

Diese Fraglosigkeit ist echt gefährlich. Denn wenn sie anfängt an sich zu zweifeln, dann wird sie Fehlentscheidungen treffen. Entscheidungen, von denen sie nicht sicher ist, dass sie ihr wirklich gut tun werden. Sie zweifelt an sich selber und das meine lieben Freunde ist das Schlimmste überhaupt. Wenn du nicht auf dich selber zählen kannst, worauf dann? Auf was bildet sich dann deine Persönlichkeit? Daran das du versuchst für andere richtig zu werden? Oh nein. Schrecklich.

Wenige Menschen können natürlich zugeben, dass sie schon vieles für Andere getan haben. Und natürlich ist es nicht schlimm, wenn man sich zum Beispiel für ein kleines Kind lustig verkleidet oder zum Beispiel extra was tut, dass man nicht für sich tun würde. Das ist sogar sehr lieb und nett für andere.

Aber auch wenn es vielleicht nett gemeint ist und du es vielleicht überhaupt nicht schlimm findest, doch mit der Zeit wirst du auf etwas verzichten oder etwas akzeptieren, dass du überhaupt nicht magst und so denkst du dir dann ja, wenn ich das mache, kann ich ja auch das tun und das Annehmen und ich weiss nicht, wie weit du da gehen musst, bis du dich dann fragen musst: STOP WAS WILL DENN ICH?

Was mag denn ich? Was gefällt mir? (Achtung der Vorteil von diesen Situationen ist, dass du oft genau weisst, was du nicht willst, oder wie du dich nicht fühlen musst)

Aber bist du es nicht wert dein eigenes ICH zu entwickeln? Dich selber kennen zu lernen? Musst du nach der Pfeife der andern Leute leben? Musst du dich immer nur anpassen?

Musst du werden, was deine Eltern wollen? Musst du dafür leben, um nur ihnen zu gefallen? Ist das deine Aufgabe? Wie es ihre Aufgabe war auf dich aufzupassen und dich zu erziehen?

Jetzt denken manche und ich dachte das auch gerade, das gute Eltern das nicht verlangen würden. Aber hast du nicht schon gedacht, dass du etwas besser wusstest als andere. Hast diese 10 jährigen Kinder gesehen die schon Rauchen und sehr schlecht sprechen, dachtest du den nicht, dass dieses Kind anders sein sollte. Dass du besser damals warst?

Und du kennst sie ja noch gar nicht?

Eltern, liebe Eltern, wollen immer nur das Beste für das Kind. Das Beste manchmal ist das Kind bei manchen Dingen alleine zu lassen und es seine eigenen Vorlieben entdecken zu lassen. Noch wichtiger aber ist es zu akzeptieren, dass das Kind nicht gleich ist und vielleicht kann man dann versuchen es zu verstehen, nachvollziehen und sich in das Kind versetzten. Diese Blicke, Gedanken und Themenwechsel haben einen solchen grossen Einfluss auf uns, dass wir es nicht ertragen und auch wenn wir es oft nicht gestehen wollen, wir wollen, dass ihr uns liebt. Hemmungslos.

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1 Kommentar
  1. Rufus 2 Wochen ago

    Als Vater hast Du eine besondere Funktion im Leben Deines Kindes.
    Für Dein Kind bist Du der erste Mann, dem es begegnet, der Held, das
    Vorbild.

    Was Dein Kind sieht und spürt ist viel mehr, als Du selbst möglicherweise von Dir und
    Deinem eigenen System bewusst hast. Dein Kind sieht auch Deine unbewussten Emotionen, Deine ungeklärten Themen, Deine Blockaden und all das, was Dich ausmacht.

    Ab dem ersten Moment wll Dein Kind, dass Du als Vater in Deiner gesamten Kraft und in Deinem gesamten Sein bist.
    Es tut alles, was es kann, um Dir dabei zu „helfen“. So kann es sein, dass es Deine ungelösten Themen, Blockaden, Emotionen, Gewohnheiten einfach in sich
    aufsaugt, damit Du davon befreit bist.

    Du vermutest sicherlich bereits, was damit passiert. Dadurch dass Dein Kind Deine Themen aufgesaugt hat,
    ist erst einmal nichts zum besten geschehen. Im Gegenteil.
    Nun kämpft das System Deines Kindes mit Themen, die möglicherweise viel zu groß sind.

    Das kann dazu führen, dass Dein Kind frühzeitig Krankheitssymptome zeigt, sehr unruhig ist, unbestimme Ängste entwickelt, sich vom außen abkapselt, aggressiv
    oder sonst wie auffällig ist.

    Das Coaching ist perfekt für Dich und Dein(d) Kind(er), wenn
    Du das Gefühl hast, Du hast keine nährende Beziehung zu Deinem Kind,Deinen Kindern
    Dir Dein Kind manchmal „fremd“ erscheint oder Du manchmal Schwierigkeiten hast, Dein Kind in den Arm zu nehmen, ihm Aufmerksamkeit und/oder Liebe zu geben
    Du die Beziehung mit Deinem Kind verbessern, nähren möchtest
    Du manchmal das Gefühl hast, Dein Kind „übernimmt“
    Eigenschaften, Gewohnheiten, Muster, die Dir oder einem Familienmitglied ähneln
    Du merkst, dass Dein Kind oft wie „ausgeklinkt“ ist oder wenn es zu „Chaos“ neigt
    Dein Kind als „auffällig“ gilt
    Dein Kind Krankheitssymptome zeigt, unaufmerksam ist, unruhig ist, häufig zu
    unkontrollierten Emotionen neigt
    Dein Kind schlecht lernt, häufig streitet oder mit anderen kämpft
    Du möchtest, dass Dein Kind ganz in seiner eigenen Kraft und Ruhe lebt und
    erlebt
    Du Deinem Kind gönnen willst, dass es sich
    ganz entfaltet und in der eigenen Balance lebt
    Du Deinem Kind das Leben an sich in der Gesellschaft und mit anderen erleichtern willst
    Du Deinem Kind das beste gönnst und willst, dass es sein Kind sein leben und erleben kann

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