Meditieren leicht gemacht
Die Kraft der ruhigen Momente - Teil 1

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Du hast bestimmt schon einmal von Meditation gehört. Die dazugehörigen Klischees kennst du somit bestimmt auch schon. Stundenlanges herumsitzen mit verknoteten Beinen und Ommmm… sagen? Das ist alles nur Blödsinn. Hast du Lust, die Meditation kennenzulernen und auszuprobieren? Dann sei gespannt…

Das Wichtigste zuerst

Du musst kein Esoterik-Fan sein um zu meditieren. Ganz im Ernst? Ich bin nicht wirklich esoterisch veranlagt aber es geht mir so viel besser seit ich (fast) täglich eine Sitzung einlege. Und das zurecht: Die positiven Effekte von regelmässigen Meditations-Sitzungen sind inzwischen durch viele Studien belegt! Sie können Stress und stressbedingte Krankheiten wie Depressionen oder Angststörungen vorbeugen. Auch die positive Wirkung gegen Schmerzen wurde festgestellt! Also los!

So geht’s

Langsam eintauchen

Du könntest jetzt ein Räucherstäbchen und Kerzen anmachen, Gesängen lauschen und mit verknoteten Beinen auf dem Boden sitzen. Das ist aber kein Muss! In 90% der Meditationsformen reicht es, einfach nur aufrecht zu sitzen. Wenn dir das am Anfang unangenehm ist, setze dich einfach ganz normal auf einem Stuhl oder im Schneidersitz aufs Sofa. Vielleicht mit einem Kissen im Kreuz? Erhalte den Rücken aufrecht und lehne dich allenfalls leicht ans Kissen. Multitasking-Modus ausschalten und einfach nur „sein“ und beobachten, das ist alles was du zu diesem Zeitpunkt tun musst. Die Schwierigkeit dabei ist, mit den Gedanken nicht abzuschweifen und konzentriert zu bleiben. Wenn du abschweifst, nimm es wahr und setze den Fokus wieder zurück zur Konzentration auf dich, deinen Atem, deinen Körper… Wenn der Punkt der Konzentration erreicht ist, gilt es ihn zu halten! Um in die Welt der Meditation einzutauchen, wird die Atemmeditation empfohlen, weil die schnell zu erlernen ist und sie auch mal eben im Zug oder Bus praktiziert werden kann.

Stress wegatmen

Tiefer atmen wirkt beruhigend auf den Bereich des Nervensystems, welcher die Entspannung steuert. Das richtige Atmen zeigt schon nach vier Tagen mit je 20 Minuten Übungszeit eine nachhaltige Wirkung, dies bestätigt eine Studie aus den Staaten. Besonders bei Zeitdruck zeigt sich der Unterschied: Bei dieser Studie waren diejenigen, die meditierten, messbar gelassener und konnten ihre Aufgaben so wesentlich besser erledigen. Somit bedeutet das:  Wenn du nur zu Entspannungszwecken meditierst, hilft es nebenbei auch gesund und fit zu bleiben, oder es zu werden! Und warum sollte man das nicht mit einfachem Ein- und Ausatmen erreichen? Die Studie zeigte ausserdem, dass sich Gelassenheit positiv auf das Leistungsvermögen auswirkt.

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Die richtige Sitzhaltung ist das A und O!

Körpergefühl verbessern

Der Bodyscan ist eine Möglichkeit, die Atemmeditation zu erweitern. Dies ist gut für alle Sportbegeisterten und diejenigen, die auf ihre Gesundheit achten wollen. Er ist ein wichtiger Teil der MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction = achtsamkeitsbasierte Stressredktion). Hirnscans belegen: Mit voller Aufmerksamkeit den kompletten Körper gedanklich abzutasten trainiert intensiv die innere Wahrnehmung. Dies auch auf der psychischen (seelischen) Ebene. Emotionen werden nämlich als erstes über körperliche Veränderungen wie beispielsweise einen schnelleren Herzschlag oder Magenschmerzen aktiv erlebt.

Hast du Meditation schon einmal ausprobiert? Wenn ja welche Art?

Nächste Woche werde ich euch weitere drei Möglichkeiten vorstellen. Ausserdem werde ich euch kurze Erklärungen und ein Fazit zu jeder Methode abgeben. Wenn du jetzt immer noch faul auf dein Handy glotzt, ist es höchste Zeit fürs Meditieren! Was hast du zu verlieren?

 

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