Woher kommt ihr?
Gefühle, Gedanken - sind das alle meine?

Quelle: Pixabay

Bevor ich schreiben will, einen Bericht zum Beispiel, mache ich mir Gedanken, über was ich schreiben möchte. Dabei rege ich zuerst meine Erinnerungen an, die mich dann auf Ideen und weitere Einschätzungen und Zusammenhänge bringen. Dabei versuche ich mir mit meinem Vorstellungsvermögen ein Bild vom späteren Artikel zu machen – und was ich drin haben möchte. Dann gehe ich zurück zu meinem Gedanken und Ideen und merke … mmh vielleicht könnte ich diese oder die andere mir offene Frage beantworten und ende diesen Gedankengang mit einer Entscheidung und einem Anfangssatz vielleicht.

Und das ist erst nur Theorie. Cool nicht?

Bei mir, so scheint es, ein bisschen anders zu sein.

Durch ein Wort oder einem Gedanken kommt eine Idee, die mir gefällt. Ich kann es mir dann auch bildlich vorstellen aber dann hört es bei mir auch auf.

Warum dachte ich an dieses Thema? Was regt mich an, über dieses Thema zu schreiben? Warum will ich mehr darüber wissen?

Ich ende damit, nicht zu wissen worüber ich mich gewundert habe gedacht zu haben und das Ganze fängt von vorne an. Und das ist noch nicht mal die Theorie. Cool nicht?

Zusammengefasst verschwende ich mehr Zeit damit herausfindenm warum ich etwas fühle oder denke, als das ich mich mit dem Thema, Idee beschäftige. Und das nennt sich auch: Pubertät.

Wenn man darüber nachdenkt, über was man nachdenkt, dann ist das doch echt komisch. Es stoppt alles (die Gedanken, Wahrnehmung etc..) und doch versucht man die Gedanken weiter zu fördern und so zu tun als würden wir unseren Gedanken so ganz still in der Ecke beobachten. Als würden das die Gedanken nicht merken. Lustig nicht?

Vielleicht aber ist das die einzige Möglichkeit sich zu vergewissern, dass wir denken. Wir denkende Menschen sind.

Wir denken. Einfach so. Jeden Tag, jede Minute, immer und immer wieder.

Aber woher kommen die Gedanken? Wer hat sie mir eingepflanzt, gewässert, gepflegt?

Hatte ich die schon immer? Nein, es ist eher unwahrscheinlich das ich schon als Baby wusste, was ich jetzt weiss. Oder doch?

Sind es denn wirklich meine Gedanken und meine Ideen, wenn sie gar nicht die meine sind? Ich meine alles was ich jetzt weiss habe ich gelernt. Woher weiss ich dann, das ich wirklich so fühle, wie ich jetzt fühle? Wüsste ich nichts davon, würde euch das auch fühlen?

Mmmh… ich lass euch mal darüber nachdenken.

Auf lebeblog.de* bin ich auf ein Zitat gestossen, das mich überraschte, ein bisschen schockierte. Und dann dachte ich darüber nach und war … noch schockierter.

Glaube niemals deinen Gedanken,

denn du weißt nicht, woher sie kommen.

Woher weiss ich also, was ich weiss? Und was ich nicht weiss?

Es wurde auch was davon geschrieben, dass sich mit jeder neuen Information sich der Mensch verändert. Dass ich durch jede neue Information, anders werden würde.

Cool nicht?

Und damit möchte ich diesen Bericht beenden. Mit vielen unlösbaren Fragen. Es war viel mehr eine Anregung. Ein Gedankenanstoss. Ein kleiner Hinweis.

Hinweis das wir denken können. Nur nicht wissen wie?

*http://www.lebeblog.de/woher-kommen-deine-gedanken/

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